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Erfolg Dank Koordinierungsstelle und Sponsoren

Kooperation Staatliches Schulamt Backnang und Sportkreis Rems-Murr

Seit dem Schuljahr 2013/14 besteht das WLSB-Projekt „Dezentrale Koordinierungsstellen für Sportvereine und Ganztagsschulen“ in fünf Sportkreisen, zu denen der Sportkreis Rems-Murr zählt. Für den Sportkreis wurde speziell eine Koordinatorin in der Sportkreisgeschäftsstelle in Backnang eingesetzt, um eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Schulamt Backnang und den Vereinen zu gewährleisten. Die Koordinierungsstelle „Sportvereine Ganztagesschule“ hat sich bewährt und läuft  im Schuljahr 15/16 weiter.

„Die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Schulen wird mit der Änderung des Schulgesetzes zur Ganztagsschule und mit dem erfolgten Abschluss der Rahmenvereinbarung zwischen dem LSV und dem Kultusministerium auf eine neue Grundlage gestellt“, so die Aussage von Dominik Eberle, dem Projektleiter und WLSB-Mitarbeiter.

Die sehr gute und enge Zusammenarbeit von Sportkreis und Ganztagsschule, um so auch die Quantität und Qualität dieser außerunterrichtlichen Formen zu steigern, wird durch das Regionalteam Sport des Staatlichen Schulamts Backnang unterstützt. Regelmäßig werden Bestandsabfragen durch das Regionalteam Sport mit Silke Olbrich und Schulamtsdirektorin Heike Schlüter an den Ganztagsschulen des Schulamtes Backnang vorgenommen. Wünsche nach Übungsleitern von Seiten der Schule werden umgehend an die Koordinatorin Laura Hübsch in Backnang weitergeleitet. Ihre Aufgabe ist es dann, geeignete Übungsleiter zu finden. So konnten auch für dieses Schuljahr 2015/16 über 15 Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen geschlossen werden.

Ein regelmäßiger Austausch zwischen Staatlichem Schulamt, dem Regionalteam Sport und dem Sportkreis Rems-Murr sind dazu von grundlegender Bedeutung. Schließlich haben alle das gleiche Ziel: Sport und Bewegung in die Schulen zu bringen. Dazu Sportkreispräsident Erich Hägele: „Die Ganztagesschule wird von den Verantwortlichen begrüßt und in den Kommunen eingeführt. Der Sportkreis und seine Vereine müssen sich auf diese Situation einstellen und mit den Übungsleitern in die Schule gehen. Dies ist am Anfang mit Schwierigkeiten verbunden, da hier teilweise eine neue Generation von Übungsleitern benötigt werden.“

Unterstützt wird dieses Pilotprojekt auch von der Wirtschaft. „Die Kooperation von Ganztagesschulen und Sportvereinen ermöglicht es, den Mädchen und Jungen den körperlichen Ausgleich zu bieten, wie ihn Kinder an anderen Schulen genießen, die die Angebote der Sportvereine nutzen" erklärt dazu Dr. Timo John, Geschäftsführer der Stiftung der Kreissparkasse Waiblingen: "Aus diesem Grund unterstützen wir die Koordinationsstelle des Sportkreises. Wir möchten so dazu beitragen, dass die Familien im Rems-Murr-Kreis die Vorteile der Ganztagesbetreuung nutzen können ohne Abstriche beim Sport machen zu müssen." Sportkreispräsident Hägele ist froh, dass neben der Kreissparkasse Waiblingen die Unternehmen Claus Paal GmbH, Alfred Kärcher Vertriebs GmbH, Oskar Frech GmbH + Co.KG, Bernd Kussmaul GmbH, Bühler GmbH Containerdienst, ferbermarketing GmbH, Remsgold Chemie GmbH + Co.KG sowie Schnaithmann Maschinenbau GmbH ihre Unterstützung zugesagt haben.

Sportkreisjugendtag bestätigte Yvonne Benz als Vorsitzende

benzNeu: Polit-Speed-Dating-Runde

Die Interimslösung ist nun eine Dauerlösung. Beim ordentlichen Jugendtag der Sportkreisjugend Rems-Murr im Sportheim des FSV Waiblingen wurde Yvonne Benz einstimmig zur Sportkreisjugendleiterin gewählt. Im Mittelpunkt stand außerdem erstmals eine „Polit-Speed-Dating-Runde“, bei der Vertreter der politischen Parteien zu vier Themen Stellung nahmen, die nach jeweils zehn Minuten wechselten.
Zu den vier Schwerpunkten „Ganztagsschule und Engagement im Verein“, „Sport als Schlüssel zur Integration“, „die Würdigung des Ehrenamtes auch durch die Politik“ sowie „die finanzielle Unterstützung für den Sport und notwendige Infrastrukturen“ nahmen jeweils Willi Halder (Grüne), Siegfried Lorek (CDU), Jana Gilke (SPD) und Dr. Ulrich Goll (FDP) Stellung. Die Statements der Politiker fielen durchweg positiv für den Sport aus. Bei den jeweiligen Diskussionen kamen außerdem viele Anregungen der Vereinsvertreter aus der Praxis heraus. Zuvor hatten der Landtagspräsident Wilfried Klenk, der stellvertretende Sportkreisvorsitzende Peter Kotacka und Klaus Riedel vom gastgebenden FSV Waiblingen einige Grußworte gesprochen. Sie danken einhellig der Sportkreisjugend für das große Engagement. Zudem vertraten Dirk Dietz die Württembergische Sportjugend und Beate Baur den Kreisjugendring.
Ohne Diskussion wurden die Rechenschaftsberichte sowie der Kassenvortrag für gut geheißen. Ausführlich informierte Albrecht Nießner über die internationalen Jugendbegegnungen die die Sportkreisjugend Rems-Murr seit vielen Jahren mit dem Boys und Girls Club aus Wales sehr erfolgreich ausrichtet. Alles begann im Jahr 2001, mittlerweile fanden zwölf Begegnungen im jährlichen Wechsel in Deutschland und Wales statt. Das nächste Treffen im Sommer 2016 ist bereits zu 70 Prozent ausgebucht.        

Für die Sportkreisjugend unter der Führung von Yvonne Benz warteten spannende Herausforderungen, die mit Elan angegangen werden.

Ehrenamts-Seminar im Sportcamp Inzell war wieder ein Erfolg

Modernste Eislaufhalle der Welt beeindruckt

Zu einer guten Tradition geworden, ist die Teilnahme am „Seminar zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Sport“ in Inzell. Die fünf Sportkreise Alb-Donau/Ulm, Calw, Göppingen, Rems-Murr und Rottweil machten von diesem mehrtägigen Seminar-Angebot des WLSB gerne Gebrauch, wobei Siegfried Riester ale erfahrener Reiseleiter fungierte.
inzell2015Die Kaffeepause auf der Hinfahrt mit Vesperbrötchen, Butterbrezeln und Hefezopf ließ die Vorstellungsrunde im Seminarraum fast zur Formsache werden. Nach Grußworten von Gerhard Steinbacher für die Gemeinde Inzell präsentierte der Sportcamp-Leiter die vielseitige Leistungsfähigkeit der Anlage. Genau zum Seminarthema passte der Termin mit Referent Wolfgang Loders im Holzknecht-Museum (Erwachsenen-Pädagogik). Lebendige Zeitgeschichte in diesem Museum zeigt auf, dass altbayerische Kameradschaft und Teamwork eigentlich dasselbe ist.
Der Respekt vor Architektur- und Ingenieurkunst kennzeichnete den kleinen Ausflug zum Kehlsteinhaus. Die modernste Eislaufhalle der Welt, die Max Aicher Arena in Inzell, ist einfach sehenswert. Hubert Kreutz, mehrfacher Weltcupläufer, EM- und WM-Teilnehmer begeisterte die Teilnehmer mit seinem Vortrag. Außerdem konnte die von der Architektur, der Technik und der Nachhaltigkeit einmalige Arena von den Katakomben bis zum Dach kennen lernen.
Hochinteressant war ebenso die Führung im Olympiastützpunkt Ruhpolding. In der „Chiemgau-Arena“ (Biathlon, Langlauf, Nordische Kombination und Skispringen) findet jährlich mit der Austragung des Biathlon Weltcup’s eine der größten Sportveranstaltungen im Wintersport statt.

 

 Sport, Ehrungen und Kontaktpflege mit Erfolg gekrönt

Laufteam-Team aus dem Rems-Murr-Kreis beim 12. Elbtalweinlauf in Meißen stark
elbtallauf2015Das Laufteam der Bürgermeister und Mandatsträger im Sportkreis Rems-Murr-Kreis war auf Einladung des Kreissportbundes Meißen in diesem Jahr zum ersten Mail beim Elbtal-Weinlauf im Partnerschaftslandkreis Meißen unterwegs. Landtagsabgeordneter Gernot Gruber und Bürgermeister Reinhold Sczuka, beide zugleich auch Mitglied des Kreistags, konnten dabei zugleich die Grüße des Sportkreises an den Sportkreis Meißen überbringen.
Gruber und Sczuka absolvierten die Strecke über zehn Kilometer und waren damit Teilnehmer einer äußerst erfolgreichen Veranstaltung: Der größten Volkssportveranstaltung im Landkreis Meißen mit über 3.000 Startern. Dabei ging es nicht um Schnelligkeit, sondern auch um Geselligkeit an der Laufstrecke. Es gab ein vielseitiges Angebot an den Verpflegungsständen, das von den beiden Läufern jedoch nicht in Anspruch genommen wurde. Trotz zweimaligem „Verlaufens“ wegen einer nicht besonders ins Auge stechenden Streckenkennzeichnung waren die beiden Läufer aus dem Schwabenland die ersten im Ziel.
Wobei der Sinn und Zweck dieses Laufes nicht in der Schnelligkeit liegt, sondern auch am Genießen der Landschaft und der Verpflegungsstände. Das Fazit: Meißen ist allemal eine Reise wert!
Da beim Elbtal-Weinlauf nicht nur gerannt, sondern auch gewandert werden kann, nahm Fritz Braun vom Sportkreisrat zusammen mit seiner Frau die zehn Kilometer auf Schusters Rappen in Angriff. So hat man deutlich mehr Zeit, die wunderschönen Aussichten und das vielfältige Verpflegungsangebot zu nutzen, insbesondere auch den guten Elbtalwein. Offenbar waren die beiden trotzdem noch zu schnell, denn sie waren mit bei den ersten Wanderern im Ziel. Die Erfahrenen legen doch wohl noch deutlich mehr Wert auf Genuss…
Anlässlich des Besuches zum Elbtal-Weinlauf ehrte der Sportkreis Rems-Murr drei Leute aus der Meißen-Region, die sich um die Partnerschaft zum Rems-Murr-Kreis verdient gemacht haben. Die Ehrungen der Geschäftsstellenleiterin des Kreissportbundes Meißen Katrin Kramer sowie und die des im KSB für Organisationsentwicklung und Sportjugend/ Öffentlichkeitsarbeit zuständig Uwe Rimkus nahm Fritz Braun vor. Die Auszeichnung des Ehrenvorsitzenden des  Lommatzscher SV 1923 Wilfried Peuker erfolgte von Bürgermeisterin Dr. Anita Maaß anlässlich einer Stadtratssitzung.

 

Neue Mitarbeiterin im Sportkreis:

B.A. Sportwissenschaftlerin, Laura Hübsch

huebschLaura Hübsch ist 25 Jahre alt und B.A. Sportwissenschaftlerin.
Seit April 2015 ist sie beim Sportkreis Rems-Murr e.V. als Mitarbeiterin beschäftigt und für die Bereiche „Kooperation Ganztagesschule – Sportverein“, „Integration durch Sport“ und „Sponsoren“ zuständig.
Neben der Tätigkeit beim Sportkreis Rems-Murr e.V arbeitet sie beim Sportkreis Stuttgart e.V. für das Programm „move&do“ - im Bereich Sport- und Erlebnispädagogik