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Viel Prominenz war bei der Eröffnung des Sanitärgebäudes beim Zeltlager Salbengehren

(Sport)  Als „Mammutprojekt Sanitäranlage“, bezeichnete Althüttes Bürgermeister Reinhold Sczuka, das Projekt Zeltlager. Seit 2009 war es in Planung. Nun steht es an der Stelle des alten Gebäudes. Besonders freute Sczuka, dass das Zeltlager parteiübergreifend unterstützt wird, „denn am Ende kommt es Kindern und Jugendlichen zugute. Sein besonderer Dank galt daher den Sponsoren und den vielen helfenden Händen, die den Neubau möglich gemacht hatten. Landrat Dr. Richard Sigel berichtete: „Ich selbst war als Jugendlicher in Zeltlagern und weiß, dass eine solche Erfahrung ein wichtiger Baustein in der Entwicklung Jugendlicher ist“. Für große Erheiterung sorgte Sigel, als er von der Lektüre des Romans „Nachtruhe“ von Simone Dorra schmunzelnd erzählte: „Sie muss mal hier gewesen sein, denn der Mord passiert auf einem Zeltplatz und alle anderen Schauplätze liegen in der Gegend.“ Zum Schluss wünschte er dem Zeltlager weiterhin viel Erfolg und  „dass es ohne Morde weitergehe.“ Ebenfalls an ihre Jugend erinnerte sich Kaisersbachs Bürgermeisterin Katja Müller. „Ich war selbst nie hier im Zeltlager, aber dafür habe ich drei wunderschöne Sommer in Heiligenhafen an der Ostsee verbracht“. Damit sprach Müller eine Kooperation an, die über viele Jahre bestand. Mitte der Fünfziger weilten im Zeltlager im Welzheimer Wald Kinder vom Sportverband Berlin, der damals die Zeltlager an der Ostsee ausrichtete. An denen nahm Müller teil. Zur Einweihung des neuen Sanitärgebäudes waren einige alte Betreuer aus Berlin anwesend. Eine besondere Ehrung wurde Joachim Kristen (1. Vorsitzender des Zeltlagers) und Eugen Holzwarth überreicht. Joachim Kristen, der seit 1978 und Eugen Holzwarth, seit 1973 im Zeltlager dabei sind, erhielten von Erich Hägele die Auszeichnung Sportkreis-Diamant für „unendliche Verdienste um das Zeltlager.“ Kristen und Holzwarth waren es, die in den 1990 er Jahren zusammen mit Giselher Gruber, Martin Crämer sowie Friedrich Seibold der Planierraupe entgegenstellten, als das endgültige Aus drohte.

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